Posts by Elli

    Wir wünschen Euch allen einen supertollen Urlaub mit ganz viel Sonne, Entspannung und tollen Landschaften!

    In Gedanken reisen wir mit und ich freu mich sehr auf alle Bilder und Berichte- genießt es!

    Passt auf Euch auf und kommt heile wieder!

    Die km schaffen wir nicht in einer Woche Mopedtour- Respekt!

    Lieber 20 km Umweg als Grund für die Vollsperrung zu sein- ich bin froh dass Du gesund und munter die Heimreise starten kannst!

    In diesem Sinne: Gute Fahrt und bis bald³ww³

    Oh Mann - ich bin auch dieses Jahr wohl eher der Looser ...ich komme zu nix und auch nicht zum Stadtradeln diese Woche ;(

    Ich hoffe auf nächste Woche*2*2*!

    Warum die Smileys im unteren Textabschnitt kryptisch dargestellt werden ist mir ein Rätsel:rolleyes:

    Ich recherchiere noch .... falls ich keine Lösung finde werde ich sie in den nächsten Tagen einfach löschen .... sorry!

    Danke Elke, freut mich dass Dir der Bericht gefallen hat.

    Das mit dem Hunger haben wir schon mal gemeinsam :).

    Das mit dem Wetter verstehe ich .... aber wenn Du alles vorbuchst und nicht alles kostenfrei stornierbar ist überlegt man sich das ..... aber wenn es zu arg geworden wäre hätte ich vermutlich auch abgebrochen... oder wäre mit Taxi/Bus in eine Saunalandschaft gefahren.

    Ich hatte halt echt noch Glück mit dem Wetter.

    ||So, dann wollen wir mal sehen was Ihr zu meinem seeeeeeeehr langen Bericht meiner Wandertour sagt:111:

    Rothaarsteig – der Pfad der Sinne für eine Woche

    Ihr könnt diese Kurzfassung lesen: Das war einfach schön:010: – anstrengend8|, interessant:thumbup:, erholend:saint:, lecker :karl:– ein guter:tolll: Urlaub!


    Oder Ihr lest nach Kapiteln oder eben alles – so wie Ihr mögt.

    Wie kam es zu dieser Idee und warum wollte ich alleine wandern?

    Früher war ich häufiger auf Dienstreisen im Ausland für eine Woche und länger und ich habe es sehr genossen „raus“ zu kommen, meine eigenen kleinen Abenteuer zu bestehen und mich nur um mich zu kümmern – das fehlte mir seit längerer Zeit. Ich wollte wieder „mein eigenes kleines Abenteuer“ erleben und auf niemanden Rücksicht nehmen – klingt oder ist vielleicht etwas egoistisch aber musste wohl so sein. Daher also wollte ich alleine „unterwegs“ sein, mir Zeit nehmen zu was auch immer ich Lust haben würde.
    Aber – wozu hatte ich denn Lust :10101: ? Ich wollte also etwas „draußen tun“ – eine Woche Strandurlaub :997: oder so ist nicht meins … ich brauchte einen Plan, ein Ziel und eine Aufgabe. Beim Motorrad- oder Fahrradfahren bin ich bei technischen Problemen schnell aufgeschmissen :karl: und wollte mich auch nicht darum kümmern. Ich wandere gerne und die passende Ausrüstung habe ich auch. Alles klar – also wandern. Mehrere Tage am Stück habe ich das noch nie gemacht – ob ich das schaffe ~009~ ? Nun das würde ich ja herausfinden, aber sicherheitshalber muss ich ja nicht soooo weit weg wandern. Das Rothaargebirge / Sauerland ist doch wirklich nah und da gibt es diesen Rothaarsteig der wirklich „nett“ sein soll. Nach einer Broschüre war dann klar, dass dies mein Ziel ist – „Rothaarsteig, der Pfad der Sinne“ und ich plante meine An-und Abreise, meine Tour-Etappen und Hotels etc. über mehrere Wochen lang. Das war schon Vorfreude pur ³ww³ . Die einzelnen Etappen von 20- 25 km Länge und von Hotel zu Hotel plante ich mit der Touren-App Komoot und die Unterkünfte über Internet/Booking.com. Startpunkt am Sonntag, 28.4.2019 in Brilon und Ende am Samstag, 4.5.2019 in Wilnsdorf (südöstlich von Siegen). Die entsprechenden Bahnkarten hatte ich auch vorab persönlich aus dem Reisezentrum nach Beratung gekauft. Soweit der Plan – nun zur Umsetzung.


    Was packe ich in meinen Rucksack?
    Diese Frage hat mich auch mehrere Tage bis zum Schluss beschäftigt. Dachte ich Ostern noch an kurze Hosen und ein paar T-Shirts waren es zum Schluss mehr die Softshell-/Fleece-und Regen-Jacken. Die Prognose lautete kalt :027: . bewölkt und viel Regen :0251: .
    Das Gewicht des Rucksacks ist wichtig – es sollte lt. Internet idealerweise nicht mehr als 10% des Körpergewichts für Frauen ausmachen …. Okeeeee :111: ….. also Zweitschuhe raus (Turnschläppchen als Hausschuhe rein), Kulturtasche mit vielen Tuben und Flaschen raus und ein paar Zipperbeutel mit den notwendigsten Drogerie-/Medizin-und Technik-Artikeln rein.
    Einige Paare an Funktions-Unterwäsche und -Shirts und eine Ersatzhose kam hinzu … gewaschen werden muss dann unterwegs. Anstatt Trinkflasche & Thermobecher kam nur die Trinkblase dabei …. Fertig und ganz schön schwer.
    Ich war gespannt wie sich das über den gesamten Tag anfühlt. Eins kann ich direkt vorweg nehmen: Bei der nächsten Tour und ähnlicher Wetterprognose werde ich nur noch eine Powerbank, nur eine lange Funktionsunterhose und anstelle der Softshelljacke nur eine dann dickere Fleecejacke mitnehmen– in Kombination mit meiner Regenjacke reicht das aus. Und ich schaffe mir vielleicht ein oder zwei Shirts aus Merinowolle an – die müssen dann gar nicht gewaschen werden während der Tour :Manni: .

    Nun zur Tour selbst:
    Samstag, 27.4.2019 – Ich war total aufgeregt und wollte „los“ – knappe 10°C und bewölkt mit Schauerneigung. Wolly hätte mich auch zum Bahnhof gebracht, aber ich wollte zu Fuß „um endlich loszugehen“. Nach den ersten Metern setzte der Regen ein…. Ich fühlte mich wie ein „Abenteurer“.
    In Brilon-Wald stieg ich nachmittags aus der Bahn bei Regen und ich stellte fest, dass ich gar keine Tour geplant hatte zum Hotel in „Brilon-Stadt“ … tolle Planung. Dank entsprechender Technik ging das dann aber relativ schnell und meine Vorab-Etappe startete mit knappe 8 km und direkt 200 Höhenmeter.

    Die Stimmung war gut obwohl es immer mal wieder nieselte. Wäre ja noch schöner - direkt zu Beginn zu schwächeln :152: . Der Weg war abwechslungsreich und verlief an interessanten Symbolen vorbei wie das Kyrill-Tor in Petersborn

    K1024_IMG_1404.JPG oder dem der Feenkreis im Wald kurz vor Brilon K1024_IMG_1348.JPG

    Das Hotel Starke in Brilon empfang mich mit einem schönen Zimmer und einem guten Abendessen nach einem kleinen Stadtrundgang!
    Sonntag, 28.4.2019

    meine erste offizielle Etappe von Brilon nach Willingen ging um 9 Uhr los.

    Das Wetter war gemischt – immer mal wieder Nieselregen :0251: aber auch ab und an Sonne :011: . Die Etappe war dennoch sehr schön – erneut am „Feenkreis“ und dem Kyrill-Tor vorbei und vor allem viel „Rauf“ und weniger „Runter“. Ich erreichte die Bruchhauser Steine auf dem 728 m ü. NHN hohen Istenberg und war durchaus beeindruckt –

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    die Felsen sind sehr imposant wenn man direkt davor steht und auch von weitem zu sehen.
    Die Tour war in der Kurzvariante mit 21km und 590 Höhenmetern schon eine echte Herausforderung – Kurzum: Ich war total kaputt :0hnml: , als ich nachmittags gegen halb fünf im „Willinger Hof“ eincheckte. Das Zimmer war klein und arg „plüschig“, aber das Essen und insbesondere das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen waren supertoll :tolll: .
    Erkenntnis des Tages: Die Niederländer haben diese Region nicht nur im Winter „in Beschlag“ – es ist unglaublich :karl: wie viele entsprechende Autokennzeichen in den „Städten“ oder Gespräche von Leuten ich diesbezüglich zuordnen konnte.
    Meine Muskeln beschwerten sich heftig auf und nach dieser Etappe :076: …. Ich hoffte auf Besserung in den nächsten Tagen und spendierte mir eine Extraportion Magnesium per Pulver-Stick :010: . Diese Magnesium-Sticks habe ich mir auch an den folgenden Tagen mehrfach gegönnt.
    Es gibt so einen Spruch, dass man nach 2-3 Tagen gar keine Probleme mehr hat mit Muskelkater oder so und alles ganz „easy-peasy“ funktioniert. Ich kann das NICHT :nenichni: bestätigen… ich war jeden Abend mit Muskelkater & Erschöpfung beschäftigt :Manni: … aber man ignoriert das im Laufe der Zeit immer besser :111: und es stört nicht mehr so.
    In den Abendstunden habe ich nur entspannt „rumgehangen“ und entweder :195: Fotos/Videos gesichtet, mit Schnucki telefoniert oder gelesen. Das Lesen hatte ich zuvor viel zu wenig gemacht und es tat richtig gut „in andere Welten“ abzutauchen :gefa: .

    Montag, 29.4.2019

    Von Willingen nach Winterberg mit einer Tour-Etappe von 22,1km und 530 Höhenmeter. Das Wetter war super mit richtig viel Sonne :011: und wechselnden Wolkengebilden und nur zum Schluss gab es wieder Regen!

    Der Langenberg (höchster Berg in NRW mit 843 m ü. NHN) K1024_IMG_1501.JPG

    und insbesondere die Hochheide

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    ist ein absoluter Traum … blöd nur dass man dazu so hoch wandern muss – echt anstrengend! Aber die Mühe lohnt sich wirklich :doppelt: . In Küstelberg gab es dann einen Salat zu Mittag, welcher 10 Punkte :tolll: für die Optik und nur 3 für den Geschmack bekam :thumbdown: … aber ich bin satt geworden und habe spontanen „Wanderrabatt“ vom sehr sympathischen Wirt erhalten.
    Kurz vor Winterberg wurde es dann leider auch nass :0251: von oben, was den „Schluchten- und Brückenpfad“ von Winterberg nicht mehr ganz so attraktiv gestaltete. Im Ort hatte ich ein Zimmer im „B&B Hotel Winterberg Centrum“ von einem sehr netten Holländer geleitet. Zum Abendessen ging ich dann auswärts in eine empfohlene Pizzeria, welche auch WLAN hatten (im Gegensatz zu dem Zimmer im Hotel) und so konnte ich dann die „wichtigen“ Dinge wie Fotos hochladen o.ä. mit den leckeren Dingen verbinden.
    Erkenntnis des Tages: Es fällt schon auf dass man im Laufe des Tour immer wieder die gleichen Wanderpaare oder Wandergruppen traf obwohl nicht alle die identischen Routen oder Wandergeschwindigkeiten hatten … irgendwie komisch aber auch witzig. Ein Gruppe Holländer traf ich mehrfach täglich von Sonntag bis Mittwoch - sie waren in anderen Hotels und waren viel schneller als ich …. aber machten offenbar mehr Pausen.
    Dienstag, 30.4.2019 – von Winterberg nach Latrop (südöstlich von Schmallenberg) mit einer Etappe von 23,4 km Länge und 390 Höhenmeter. Die Sonne lacht mich direkt am Morgen schon an mit einem abwechslungsreichen Wolkenspiel. Es geht an der St.-Georg-Schanze vorbei und rauf auf den Kahlen Asten der ebenfalls über eine Art Hochheide verfügt – der Ausblick von da oben ist klasse. K1024_IMG_1863.JPG

    Weiter geht’s mit mehr „Runter“ als „Rauf“ und an wunderschönen Löwenzahn-Wiesen vorbei bis zur Hohenleyer Hütte zum Mittagessen. Danach wieder ab in den Wald an Kunstobjekten / Skulpturen wie der „Stein-Zeit-Mensch“ vorbei und über die Hängebrücke, welche wesentlich unspektakulärer ist als auf den Bildern … aber dennoch Spaß macht.K1024_IMG_2066.JPG

    Ich landete im Gasthof „Zum Grubental“ in Latrop – nettes Zimmer und noch besseres Abendessen rundeten den Tag ab. Der Tanz-in-den-Mai wurde schon früh in „Schlaf-in-den-Mai“ gewandelt.
    Erkenntnis des Tages: Die unterschiedlichen „Gegenden“, Menschenbegegnungen etc. machen das Allein-Wandern durchaus kurzweilig. Dennoch gibt es auch immer mal wieder Passagen wo man „einfach so vor sich hinlatscht“ und man an „Vieles“ oder an „Nichts“ denkt. Mein Lieblingsmann behauptet, dass Frauen nicht an „Nichts“ denken können sondern immer von „Höcksken auf Stöcksken“ denken in wilden Gedankenmustern. Ich weiß was er meint und oft stimmt es auch … aber ICH :Manni: kann auch an „Nichts“ denken ….. ist schön da :111: ! Die nächste Tour möchte ich aber dennoch in Begleitung machen – ist einfach noch schöner :10124:!

    Mittwoch, 1.5.2019 – von Latrop nach Zinse (westlich von Bad Berleburg) mit einer Etappe von 23,6 km Länge und erneut zu bewältigenden 580 Höhenmeter :005: . Diese Tour durchquerte auch das Wisent-Gebiet in dem angeblich frei lebende Wisentherden leben …. aber gesehen habe ich sie nicht. Der Rhein-Weser-Turm lag auf der Strecke und man konnte nach 137 Stufen diesen erklimmen und von oben wunderbar in die Gegend schauen.

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    Mir war an dem Tag so gar nicht gut … flau im Magen und heftiges Darmgrummeln. Nach der Mittagspause wurde es schlimmer :040:und ich machte mir schon ein wenig Sorgen. Ein Magen-Darm-Infekt mitten im Wald ist echt nicht lustig und der Spruch „da musst Du den Arsch zusammenkneifen und durch“ bekam eine ganz neue Bedeutung :lula4:für mich. Irgendwann traf ich dann in meiner Unterkunft „Landgasthof am Rothaarsteig“ ein, welcher von einem ca. 80-jährigen Ehepaar geführt wurde. Es war schon bei Buchung klar, dass nur ein Abendbrot serviert wurde, was aber auch total ok ist – dafür liegt es sehr nah am Rothaarsteig. Es wirkte ein wenig wie eine Gruppenunterkunft mit Jausenstation und ich musste im Vorraum meine Wanderschuhe ausziehen …. habe ich auch ganz brav gemacht.
    Erkenntnis des Tages: Ich hatte keinen Magen-Darm-Infekt, sondern eine Magnesium-Überdosierung :005: … ich Depp!!!! Man sollte auch die Beipackzettel lesen!

    Donnerstag, 2.5.2019 – von Zinse zur Siegquelle mit einer Etappe von 23,2 km Länge und 470 Höhenmeter. Der Weg führte bei kälteren, meist bewölkt-sonnigen Wetter über den Drei-Herren-Stein zur unspektakulären Ferndorfquelle und zur Ginsburg, wo ich mein Mittagessen vertilgte. K1024_IMG_2321.JPG

    Auch hier konnte man die 67 Stufen im Turm hochlaufen :018: um die schöne Aussicht zu genießen. Weiter ging es: Runter vom Turm und ein wenig ins Tal und wieder hinauf zum Gillerturm und nach 72 Stufen 8) wieder eine schöne Rundumsicht. Weiter an der Eder entlang zur Ederquelle und erneut an wunderschönen Löwenzahnwiesen vorbei bis zum „Landgasthof zur Siegquelle“. Bei Ankunft erblickte ich ein Schild „Geschlossen – nur für Hotelgäste geöffnet aufgrund von Krankheit“ …. und der erste Gedanke war ~25~ „WAS – Nichts zu essen???“. Diese Extrem-Sorge war allerdings nicht notwendig – die Chefin konnte ein leckeres „Sauerländer Krüstchen“ zaubern :gefa: .
    Erkenntnis des Tages: Ich hätte zwei Wochen Wanderurlaub machen müssen, wenn ich alle Informationstafeln über Flora & Fauna, Quellen, usw. gelesen hätte, welche dem interessierten Wanderer zur Verfügung stehen. Aber manchmal ist eben auch weniger mehr :karl: und mit dem Mut zur Lücke setzte ich meine Tour fort.

    Freitag, 3.5.2019 – mein letzter Wandertag von der Siegquelle nach Wilnsdorf startete mit einem noch etwas kälteren, aber immer noch trockenen Wetter. Die Etappe war mit geplanten 19,6 km Länge und nur 230 Höhenmeter die kürzeste in meiner Wanderwoche. Der Weg führte von der Siegquelle zu Beginn, durch Kyrill-Landschaften und zum Märchenweg „der kleine Rothaar“ mit richtig netten Holzstamm-Figuren K1024_IMG_E2493.JPG

    und Geschichten dazu bis hin zur Ilsequelle – richtig nett. An der Landesgrenze zu Hessen entlang ging es weiter zur Zwillingsbuche und dann ging es schon runter vom Rothaarsteig - ich wollte die Wasserburg Hainchen besuchen und dort auch etwas essen. Die Burg war eine Baustelle und es gab NICHTS :0hnml: zu essen … ich bin sogar ins Dorf runter und hätte bei Tankstelle, Bäcker oder ähnliches eingekauft … aber NICHTS :060: . An meinen Müsliriegeln kauend ging es dann eben wieder rauf und weiter bis zu meiner Unterkunft wo ich gegen 15:30 Uhr ankam ….. das Hotel „3 Eichen“ machte aber erst um 17 Uhr auf … grmpf…. Ich wurde zwar „reingelassen“ aber „Kaffee&Kuchen“ gab es in diesem Dorf nicht … supergrmpf….. da ich mich aber noch recht gut fühlte bin ich dann eben ins Nachbardorf gelatscht um meinen ersehnten Cappucino zu trinken …. 2km hin… 2km zurück. Das würde ich zu Hause nie tun :doppelt: ! Auf der Suche nach meinem Rückfahrticket stellte ich fest, dass ich es nicht hatte :( .Nach einem Anruf zu Hause wurde es dann gefunden …. Zu Hause! Ein Anruf bei der DB bestätigte mir mein Pech – ich sollte neu kaufen und auf Kulanz dann beide Tickets zusenden mit der Bitte um Erstattung eines Tickets – was für ein Mist :evil: Mein „letztes Abendmahl“ war köstlich und beruhigte mich wieder. Auf die 20-30 Euro mehr kam es nun auch nicht mehr an und dank meines Lieblingsweins schlief :019: ich wunderbar ein.
    Erkenntnis des Tages: Eine gute Vorbereitung erspart zwar viel Ärger & Geld … aber irgendwas geht schließlich immer.

    Samstag, 4.5.2019 – mein Rückreisetag – ich freute mich riesig auf zu Hause und meinen Schnucki :love: .Leichter Schneefall draußen – es wird Zeit dass ich hier weg komme ~1~2~5~ . Da ich ja kein „vorzeigbares“ Ticket (außer als Foto auf meinem Handy) hatte ging ich früh los zum Bahnhof … um dann festzustellen, dass ich viel zu früh dort war (das hätte man ja auch vorab mal recherchieren können) :005: kein Bahnbüro :0671: + kein Fahrkarten-Automat :0671: vorhanden war. Also dann eben ohne Ticket in die Bahn nach Siegen (eine Station) ;) und in Siegen ins DB-Reisezentrum. Dort erklärte man mir sehr nett ich könnte ja versuchen mit dem Handy-Foto und einer Erklärung vom DB-Reisezentrum (dass ich dieses Ticket in Wuppertal am Tag x gekauft hatte) die Fahrt anzutreten. Es läge im Ermessen des Schaffners ob er dies so anerkennt … und was soll ich sagen :018: es hat geklappt! So war ich gegen 14 Uhr und nach ca. 180 km Wandern, Schlendern, Latschen wieder in Wuppertal und konnte meinen Schatz froh gelaunt umarmen :* ! Meine Schuhe sind ziemlich ramponiert, aber haben einen prima Job gemacht!
    Erkenntnis des Tages: Mit Menschen direkt reden :) bringt immer mehr als mit Automaten und manchmal muss man eben auch Glück :111: haben!

    Was habe ich nun alles gelernt auf dieser Tour – dem Pfad der Sinne?

    Fangen wir mal mit diesem Begriff an „Pfad der Sinne“ – das passt schon:

    • Die Augen sehen wunderschöne Landschaften und die steilen Berge & Täler, wo man rauf oder runter muss.
    • Die Ohren hören Vogelgezwitscher, musikalische und nicht-musikalische ~1~2~5~ Winde und das eigene Schnaufen beim Berghochwandern.
    • Die Nase riecht den Wald und die Wiesen, leckeres 8o Essen und den eigenen Schweiß, wenn das im Handwaschbecken gewaschene Shirt wohl doch nicht so gründlich gewaschen wurde.
    • Der Geschmack wird mit meist doch sehr leckeren :) Essen und den Salz-Schweißtropfen auf den Lippen trainiert.
    • Das Fühlen & Tasten kommt auch nicht zu kurz mit den unterschiedlichen Beschaffungen der Wege, dem Stolpern über Wurzelwerk beim Versuch des Navigierens und nicht zu vergessen das Wahrnehmen des mehrtägigen Muskelkaters :029:

    Ich bin froh und stolz auf meine Tour 8) und wenn Ihr Spaß an meinem Bericht habt freut mich das natürlich auch!


    Alle Bilder seht Ihr hier: https://www.pixum.de/meine-fotos/album/7520268

    mit Passwort RHS leider ein klein wenig durcheinander... sorry!

    und hier noch einige Videos von der Woche:

    Winterberg am frühen Morgen

    Hochheide

    Kahler Asten

    Hängebrücke

    Waldskulptur

    RHS

    Freitag nachmittag